Was tun bei Hardwareschäden? Falsche
Handlungen erhöhen eventuell den Datenverlust
Datenverlust
tritt immer plötzlich und unerwartet auf - handelt es sich
um wichtige Daten gerät man schnell in eine Paniksituation
und versucht zunächst selbst, die Daten zu retten. Nicht immer
ist dies der richtige Weg. Das Bundesamt für Sicherheit in
der Informationstechnik empfielt folgende Grundregeln bei einem
Hardwareschaden:
- Starten Sie den Rechner nicht neu
- Öffnen Sie nicht selbständig die
Festplatten
- inbesondere bei Wasserschäden: Reinigen
oder trocknen Sie die Geräte nicht, sondern verpacken Sie
sie in einen Plastikbeutel (möglichst luftdicht) und senden
Sie sie an ein professionelles Datenrettungsunternehmen.
Für eine Fehlerdiagnose mit Kostenvoranschlag
werden in der Regel 150 bis 200 EUR fällig, die Reparatur des
Datenträgers kostet zwischen 1500 und 2000 EUR.
Achtung bei Speichermedien, die sensitive Daten enthalten:
Bevor Sie den Datenträger "wegwerfen", bedenken Sie,
dass eine Rekonstruktion der Inhalte unter Umständen noch möglich
ist - Eine mechanische Zerstörung ist in diesen Fällen
zu empfehlen.
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik:
http://www.bsi.de
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